Beiträge getaggt mit 'Fußball'

Soziologie-Fanshop öffnet die Pforten

Posted by Martin Booker

Ab sofort betreibt dieses Blog auch einen kleinen Fan-Shop von Soziologen für Soziologen. An den Start gehen wir mit einer Fußball-Elf aus Soziologen. In der Startaufstellung:

Im Tor:
1 Auguste Comte

Die beinharte Vierer-Abwehrkette:
2 Karl Marx
3 Pierre Bourdieu
4 Georg Simmel
5 Emile Durkheim

Das Mittelfeld verspricht Flair:
6 Max Weber
7 Niklas Luhmann
8 Talcott Parsons
10 Michel Foucault

Im Sturm schließlich mit dem soziologischen Killerinstinkt:
9 Robert K. Merton
11 Erving Goffman

Die Trikots tragen jeweils die entsprechende Nummer auf dem Rücken und ein ausgesuchtes kleines Zitat auf der Brust. Zum Shop und zur Ansicht aller T-Shirts gehts mit diesem Link oder in der oberen Leiste auf dieser Seite. In den kommenden Wochen werde ich an dieser Stelle die einzelnen Spieler noch etwas genauer vorstellen.

Die Idee, Fußballshirts mit Soziologen anzubieten hatte ich übrigens von dem englischen Anbieter philosophyfootball.com (credit where credit is due), der T-Shirts mit vorwiegend philosophischen Motiven anbietet.

Und hier schließlich der berühmte Sketch von Monty Python, der hinter der Idee des Soziologen- bzw. Philosophen-Fußballs steckt (in zwei Teilen). Herrlich, wie Marx kurz vor seiner Einwechslung noch sein Manifest auf die Bank wirft!

Kulturhauptstadt Liverpool und ihr Kulturbeitrag: Fangesänge im Fußballstadion

Posted by Martin Booker © 2008

Liverpool ist 2008 Kulturhauptstadt Europas und das völlig zu Recht! Denn die Stadt hat der Welt den Merseybeat, die Beatles und den FC Liverpool gegeben, zudem war natürlich der Hafen einst der größte der Welt.

Was die wenigsten wissen: Im Stadion des FC Liverpool an der Anfield Road wurden in den 60er Jahren die ersten richtigen Fangesänge kreiert. Man begann damit, die Songs der Beatles zu Lobeshymnen auf die eigenen Spieler umzudichten.

Dieses BBC-Beitrag aus dem Jahre 1964 ist ein kleine anthropologische Studie zu den Anfängen des Fangesangs. Damals gab es noch Stehplätze, die eng bepackt waren und, so scheint es, ein reges Eigenleben entwickelten. Die Zuschauer waren fast ausschließlich Männer der working classes und kleideten sich dem Anlass des Stadionbesuchs entsprechend.




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